{"id":238,"date":"2016-02-24T16:39:24","date_gmt":"2016-02-24T16:39:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fdp-sdl.de\/?p=238"},"modified":"2017-11-14T16:49:13","modified_gmt":"2017-11-14T16:49:13","slug":"ihn-legt-so-rasch-keiner-aufs-kreuz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fdp-sdl.de\/?p=238","title":{"rendered":"Ihn legt so rasch keiner aufs Kreuz"},"content":{"rendered":"<h3>FDP-Direktkandidat Klaus-Dieter Liebsch ist Judoka und engagiert sich f\u00fcr die Nachwuchsarbeit<\/h3>\n<figure id=\"attachment_775\" aria-describedby=\"caption-attachment-775\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-775 size-medium\" src=\"http:\/\/ltwlsa.fdp-stendal.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/VS_20160226-300x225.jpg\" alt=\"Klaus-Dieter Liebsch\" width=\"300\" height=\"225\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-775\" class=\"wp-caption-text\">Klaus-Dieter Liebsch inmitten seiner Sch\u00fctzlinge. Dem Klietzer Judoka liegt die Kinder- und Jugendarbeit besonders am Herzen. Er bewirbt sich \u00fcber die FDP um einen Sitz im Landtag. Foto: Ingo Freihorst (VS)<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\">Von Ingo Freihorst (Volksstimme)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Zur Landtagswahl am 13. M\u00e4rz kandidieren im Wahlkreis 3 (Osterburg-Havelberg) f\u00fcnf M\u00e4nner und Frauen. Die Volksstimme stellt diese Direktkandidaten im Portr\u00e4t vor. Heute: <strong>Klaus-Dieter Liebsch (FDP)<\/strong> aus Klietz. Der Judoka legt viel Wert auf die Kinder- und Jugendarbeit und l\u00e4sst sich so schnell nicht aufs Kreuz legen<\/em>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Klietz: Die Turnhalle in der Seegemeinde Kietz ist so etwas wie das zweite Zuhause von Klaus-Dieter Liebsch. Gleich mehrmals in der Woche ist er hier nach Feierabend anzutreffen, weshalb auch das Treffen mit dem Reporter in der Halle stattfindet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Den Klietzer legt so rasch niemand aufs Kreuz: Er ist seit 1960 Judoka und inzwischen Tr\u00e4ger des vierten Dans \u2013 darf also einen schwarzen G\u00fcrtel tragen. \u00dcber 400 Wettk\u00e4mpfe hat der Sensei \u2013 so hei\u00dfen die Judomeister \u2013 w\u00e4hrend seiner Laufbahn bestritten. Begonnen hatte er damals beim \u00f6rtlichen Armeesportverein ASV, da befand sich die Turnhalle noch dort, wo seit einigen Jahren das Landguthotel steht. Schon damals war Klietz Standort eines riesigen \u00dcbungsplatzes der Volksarmee, die DDR-NVA hatte hier unter anderem Artillerie stationiert und Taucher ausgebildet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more-->Seit 1970 ist der Klietzer zudem als \u00dcbungsleiter t\u00e4tig, diese Funktion \u00fcbernahm er in seiner Lehrzeit in Havelberg, in der Domstadt erlernte er den Beruf des Kfz-Schlossers. \u201eJudo f\u00f6rdert Konzentration, Disziplin, Kraft, Schnelligkeit und Ausdauer\u201c, berichtet der Klietzer \u2013 also Eigenschaften, welche auch in der Politik n\u00fctzlich sein k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit der deutschen Wiedervereinigung verschwand auch die Nationale Volksarmee \u2013 und mit ihr der Sportverein ASV. Damit in Klietz auch weiterhin Judokas trainieren und k\u00e4mpfen konnten, musste ein Ersatz her \u2013 weshalb Klaus-Dieter Liebsch 1994 den Sportverein \u201ePreu\u00dfen 1960\u201c Klietz ins Leben rief. Die Jahreszahl im Namen verweist auf die Anf\u00e4nge des Judosports in Klietz, die Preu\u00dfen sehen sich dieser Tradition verpflichtet. Neben Judo gibt es im etwa 50-k\u00f6pfigen Verein die Sektionen Jiu-Jitsu und Kraftsport \u2013 und viele Helfer beim Training. Um die Formalit\u00e4ten f\u00fcr die Vereinsgr\u00fcndung und bei den Wettk\u00e4mpfen zu erledigen, musste der Klietzer sich mit der Computertechnik vertraut machen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der geliebte Zweikampfsport war 2004 auch Anlass f\u00fcr Klaus-Dieter Liebsch gewesen, sich in der Klietzer Lokalpolitik zu engagieren. Denn immer wieder hatte es \u00c4rger mit den Hallenzeiten gegeben. So bewarb er sich als Einzelkandidat und wurde in den Gemeinderat gew\u00e4hlt: \u201eIch wollte etwas im Ort bewegen.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eDie Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ist f\u00fcr mich wichtig.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vor einigen Jahren trat der Klietzer der FDP bei und zog bei der j\u00fcngsten Wahl \u00fcber deren Liste in den Gemeinderat, wo er mit der CDU eine Fraktion bildete. Zudem sa\u00df er von 2009 bis 2014 ebenfalls f\u00fcr die Freidemokraten im Verbandsgemeinderat. Ein weiteres Ehrenamt, das er schon seit 1990 bekleidet, ist das des Vorsitzenden des Kreisfachausschusses Judo. Im kreislichen Wirtschaftsausschuss ist er als berufener B\u00fcrger t\u00e4tig, beim Sozialgericht in Magdeburg ist er seit dem Vorjahr zudem Sch\u00f6ffe.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eWichtig f\u00fcr mich ist die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, vor allem aus sozial benachteiligten Familien\u201c erkl\u00e4rt der Klietzer mit Blick auf den auf den Matten trainierenden Nachwuchs. Vor allem Letztgenannte seien sehr dankbar f\u00fcr diese sinnvolle Freizeitbesch\u00e4ftigung. Es gab etliche Leistungstr\u00e4ger: Aus Klietz kam mit Uta Braun eine Vize-DDR-Meisterin, Andreas Meier wurde 1999 in Wilhelmshafen deutscher Jiu-Jitsu-Meister, ebenso Andreas Liebsch, der Sohn des Trainers. Harald K\u00fchn wurde internationaler Meister in der Slowakei.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu Hause ist der Klietzer in der w\u00e4rmeren Jahreszeit oft im Garten anzutreffen, er k\u00fcmmert sich dort um Bohnen, Kartoffeln oder Erdbeeren. \u201eBei der Gartenarbeit findet man Ruhe und Entspannung\u201c, so seine Erfahrung. Seit kurzem ist er auch Kaninchenhalter, die Vierbeiner der Rasse Blau-Silber schlachtet er selbst.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ziviler Arbeitnehmer bei der Bundeswehr in Klietz \u2013 hier ist der gelernte Kfz-Schlosser seit 1992 t\u00e4tig \u2013 liegen ihm Erhalt und Ausbau der Standorte Klietz und Havelberg nat\u00fcrlich sehr am Herzen. Es sind schlie\u00dflich die mit Abstand gr\u00f6\u00dften Arbeitgeber in der strukturschwachen Elb-Havelregion.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Unternehmen im Land m\u00fcssten zudem von teils unn\u00f6tigen b\u00fcrokratischen Vorschriften wie dem Vergabegesetz entlastet werden, die z\u00fcgige Nordverl\u00e4ngerung der Autobahn A14 steht ebenfalls auf seiner politischen Agenda. \u201eSachsen-Anhalt hat viele Potenziale, wir nutzen sie nur zu wenig\u201c, so die Ansicht des Klietzers. Er verweist auf die Jugend, welche das Bundesland 25 Jahre nach der deutschen Einheit noch immer in Scharen verl\u00e4sst. Um die Abwanderung zu stoppen, seien gute Ausbildungs- und Arbeitspl\u00e4tze in der Region n\u00f6tig.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schlie\u00dflich ist da auch noch die Turnhalle: Vor einigen Jahren wurde ein Sanit\u00e4rtrakt saniert, danach ging der Gemeinde das Geld aus. Der zweite Sanit\u00e4rtrakt sowie der Eingangsbereich der Halle m\u00fcssten aber ebenfalls dringend saniert werden. Die Halle steht sinnbildlich f\u00fcr den aktuellen Zustand der Seegemeinde: Zu Ostern sollen die beiden Bankfilialen schlie\u00dfen. \u201eDie wollen uns plattmachen, dann haben wir hier wirklich bald die so oft propagierte ,gr\u00fcne Wiese\u2018!\u201c, ist der FDP-Direktkandidat ver\u00e4rgert und engagiert sich gegen dieses Vorhaben nun auch noch in einer B\u00fcrgerinitiative.<\/p>\n<pre style=\"text-align: justify;\">Von Ingo Freihorst (Volksstimme online, 26.02.2016)<\/pre>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>FDP-Direktkandidat Klaus-Dieter Liebsch ist Judoka und engagiert sich f\u00fcr die Nachwuchsarbeit Von Ingo Freihorst (Volksstimme) Zur Landtagswahl am 13. 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