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 Home > Positionen > Geschichte > Nach dem Krieg: Stabilität und Dynamik.
Nach dem Krieg: Stabilität und Dynamik.

 

1948: Bruch zwischen den Liberalen der Westzonen und der LDPD in der Sowjetischen Besatzungszone. Die LDPD war am 5. Juli 1945 als vierte politische Kraft (neben KPD, SPD und CDU) auf dem Gebiet der Sowjetischen Besatzungszone gegründet worden. Nachdem die LDPD ihre politische Unabhängigkeit zunächst zu bewahren vermochte, wurde sie in der zweiten Hälfte der vierziger Jahre - wie auch die übrigen Parteien - in die "Nationale Front" gezwungen und musste sich fortan der SED unterordnen.

Am 11./12.12.1948 wurde im Westen die Freie Demokratische Partei unter Vorsitz von Theodor Heuss gegründet.

 

1949: Das von Liberalen maßgeblich geprägte Grundgesetz wird verkündet. Bei der ersten Bundestagswahl erhält die FDP 11,9 % der Stimmen. Theodor Heuss wird zum ersten Bundespräsidenten gewählt.

 

1956: Wegen der Kritik des Fraktionsvorsitzenden Thomas Dehler an der Außenpolitik der Bundesregierung treten 16 FDP-Abgeordnete (darunter vier Minister) aus Fraktion und Partei aus. Nach Ende der Koalition mit der CDU/CSU bleibt die FDP bis 1961 in der Opposition. Erste deutschlandpolitische Gespräche mit Vertretern der Liberaldemokratischen Partei in der DDR.

 

1959: Der von der FDP verabschiedete Deutschlandplan sieht innerdeutsche Verhandlungen und einen europäischen Sicherheitsvertrag vor.

 

1962: "Spiegel"-Affäre: Die FDP-Minister verlassen die Regierung und zwingen damit Verteidigungsminister Franz-Josef Strauß (CSU) zum Rücktritt.

 

1966: Wegen Ablehnung von Steuererhöhungen geht die FDP in die Opposition. CDU/CSU und SPD bilden die "Große Koalition".

 

1968: Die FDP kämpft gegen die Notstandsgesetze der "Großen Koalition". Liberale bereiten die später so erfolgreiche Ostpolitik vor.

 

1969: Die FDP bringt im Bundestag den Entwurf eines Generalvertrages mit der DDR ein. Gustav Heinemann (SPD) wird mit den Stimmern der Liberalen neuer Bundespräsident. Beginn der sozialliberalen Koalition unter Bundeskanzler Willy Brandt (SPD) und Außenminister Walter Scheel.

 

1971: Die FDP beschließt die Freiburger Thesen für eine liberale Gesellschaftspolitik.

 

1972: Das konstruktive Misstrauensvotum von CDU/CSU scheitert. Bei der Bundestagswahl wird die sozialliberale Koalition eindrucksvoll bestätigt.

 

1974: Wahl Walter Scheels zum Bundespräsidenten. Sein Nachfolger als Parteivorsitzender und Außenminister wird Hans-Dietrich Genscher.

 

1982/1983: Beendigung der SPD/FDP-Koalition wegen zunehmender Differenzen in Haushalts-, Wirtschafts- und Abrüstungsfragen. CDU/CSU und FDP wählen Helmut Kohl zum Bundeskanzler. Ein leidenschaftlicher Bundesparteitag und vorgezogene Neuwahlen bestätigen die Koalitionsentscheidung.

 

1985: Martin Bangemann wird Bundesvorsitzender. Der Bundesparteitag in Saarbrücken verabschiedet das "Liberale Manifest für eine Gesellschaft im Umbruch".

 

1988: Der Bundesparteitag wählt Otto Graf Lambsdorff zum Bundesvorsitzenden.

 

1989: Die in der DDR schwelende gesellschaftliche Krise bricht im Oktober zu den Feierlichkeiten ihres 40. Jahrestages offen aus. Am 9. November öffnen sich in Berlin die Grenzübergänge.


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Einführung

Geschichte als Herausforderung



Die Anfänge:

Ein Gedanke wird zur Bewegung.



In der Weimarer Republik:

Einsatz für Reformen.



Nach dem Krieg:

Stabilität und Dynamik.



Im vereinten Deutschland:

Liberale Akzente im politischen Umbruch.



Ein Blick zurück:

Zeiten und Menschen in Stendal



 


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